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Charakter Biografie: Drachenkind Niaga |
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Biografie von Drachenkind Niaga
Spieler Basis Informationen:
Titel: Viscountess
Level: 12
Status: Offline
Wiederbelebungen: 3
i
Rasse: Echse
Geschlecht: Weiblich
i
Spezialfähigkeit: Feuer Magie
i
Haustier: Timo (Kokon mit Warzen)
Gesinnung: Gut
i
Härtester Schlag: 317 (Manticore)
i
Größter erlittener Schaden: 153 (Götterwächter Heimdall)
Familie
Ämter und Berufe:
PvP Kämpfe: 15
Drachenkills: 67
Bio:
Sie hörte die dämonischen Worte wie von fern, verstand nichts, selbst nicht als Wärme aufkam und zu Hitze wurde, als die Flammen ihr Fell versengten. Es tat weh, doch selbst der Schmerz war fern und gedämpft, nicht einmal die Kraft zu Schreien war noch geblieben. Um sie herum war Leere. Verzeih mir, Lir. dachte sie, ein letzter, flüchtiger Gedanke im Flammenmeer, das sie verzehrte. Sie atmete aus – und ihr Brustkorb stand still. Ihr Herz schlug noch ein letztes Mal, dann verstummte es ebenfalls, während die Flammen das vernichteten, was der Mond hätte wieder aufstehen lassen.
Gwendolin Schwertricht war tot.
Warum lebe ich also noch?
Ich war doch die Schwächere von uns beiden.
Die Ungeschickte.
Das Kind.
Wo bist du?
Wo bist du hingegangen?
Mutter?
Jetzt bin nur noch ich da.
Ich.
Niaga Schwertricht.
Meine Mutter erzählte mir einmal, wie lange sie nach einem passenden Namen für mich gesucht hatte, als ich noch in meinem Ei lag und traumlos schlief. Ich bin ein vaterloses Kind, nach seinen Eltern konnte sie mich also nicht benennen, so wie es Brauch in ihrer alten Heimat ist. Und ich bin kein Menschkind – sie wollte einen Namen, der keinem Menschen eigen ist. Und so nannte sie mich schließlich Niaga, nach einem Wort aus einem alten Gebet, welches die Menschen manchmal zu Ramius sprechen. Es bedeutet: Die Wiederkehrende.
Du bist gesegnet. Dich umschirmt im Grauen
Ein heiliger Spruch, der stärker als die Not.
Es ist kein Weg; dein Weg ist das Gebot,
Wenn du gehorchst, wird es dir Brücken bauen.
 Ich wusste lange nicht, dass ich anders war. Sie mochte es nicht, wenn ich sie Mama nannte, besonders vor anderen Leuten, aber in jeder anderen Hinsicht bestand niemals Zweifel, dass ich für sie zu einer Tochter geworden war. Unser Leben war ungewöhnlich. Es gab keinen Mann in unserem Haus, nur einen Zombie im Keller, der Kalbhirn zu essen bekam und recht folgsam war. Ich entwickelte eine Leidenschaft für Bananen und für Märchen, wuchs und wuchs, lernte die Toten nicht zu fürchten und fand heraus, dass ich sehr schön war. Ich traf auf Dämonen und auf den besten Geschichtenerzähler der Welt. Ich beschloss eine Dame zu werden, wie die Prinzessinnen aus den Büchern. Warum ich aber Schuppen trug und nicht aufrecht ging wie diese oder wie meine Mutter, das fragte ich mich nie. Die ersten anderthalb Jahre meines Lebens waren eine goldene Zeit.
Du bist ein Bote und du sollst vertrauen
Und das Geschick nicht fragen, das dir droht.
Dein Herz wird müde und dein Wort ist tot,
Und doch sollst du das Siegeszeichen schauen.
 Ich war unbeschwert und glücklich wie es nur ein Kind sein konnte, das die Grausamkeit der Welt nicht kennt. Meine Mutter liebte mich, dessen bin ich mir heute noch gewiss, auch wenn sie sich oft mürrisch und unnahbar gab. Andere mag diese Fassade getäuscht haben, nicht jedoch mich. Ich glaube daran, dass sie im Grunde nur für mich lebte – ich war naiv. Erst als ich älter wurde begann ich mich zu fragen, was sie tat, wenn sie des Nachts verschwand. Wovon ihre Albträume handelten, aus denen sie hochschreckte. Wer die Freunde und Feinde waren, von denen sie sprach. Ich erfuhr, dass sie trank. Ich kannte ihre Art. Sie war vorlaut, bissig, streitlustig und schonungslos ehrlich. Sie wollte nicht gefallen. Sie suchte die Gefahr. Schlimme Dinge begannen zu geschehen, Dinge die mich mit Angst und Schrecken erfüllten. Grausam waren sie, doch vor allem sind sie nun vergangen – ich will nicht mehr von ihnen berichten. Alles was ich sagen will ist: Die Angst schlich sich in mein Leben. Die Angst, dass ich eines Tages aufwachen würde und sie würde nicht mehr da sein, sondern mit aufgeschlitzter Kehle im Straßengraben liegen.
Ein andrer lebt in dir. Du fachtest nicht
Das dunkle Feuer des Gerichtstags an.
Du bist es nicht, mit dem das Zeichen fällt.
 Ich ließ sie schwören. Schwören, dass sie zu Sonnenaufgang, egal was geschehen würde, wieder zuhause bei mir sein würde. Dass wir gemeinsam frühstücken würden. Jeden Morgen. Kein banges, von Furcht erfülltes Warten mehr, ob sie kommen würde. Sie schwor und sie hielt Wort. Sie ging wenn ich schlief und war zurück, ehe ich wieder erwachte. Und ich begann zu glauben, dass die Zukunft keinen Schrecken barg. Dass die Dunkelheit ihr nichts anhaben konnte. Dass sie unbesiegbar war. Ich war jung und naiv. Doch selbst mir entging nicht, dass noch etwas mit ihr geschah. Sie wurde seltsam verträumt, summte hin und wieder vor sich hin, lächelte grundlos. Eines Tages bat sie mich, sie auf einen Ausflug in die Wälder zu begleiten. Sie sagte, sie müsse mir etwas Wichtiges sagen, doch zuerst habe sie noch eine Überraschung für mich. Ich sollte niemals herausfinden, was auch nur eines von beidem war. Wir sollten unser Ziel niemals erreichen. Was dort im Wald geschah vermag ich nicht niederzuschreiben.
Allein eines: Es war jener Tag, der aus mir ein Waisenkind machte.
Der aus dem Abgrund heimgekehrt ins Licht,
Er siegt in dir, wie er's im Grab getan,
Und reißt dich mit und übersiegt die Welt

Drachenkind Niaga's letzte Ereignisse
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0 Teammitglieder online:
keine 3 Bürger online:
Henkersmagd Thinahel
Waldläufer Aldaron
Bauernjunge Vincent
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