Halbdämon
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Halbdämonen haben immer das Aussehen von Menschen, mit ein paar Kleinigkeiten, die sie als Dämonen kennzeichnen. Ihre Augen haben entweder Raubtierpupillen oder eine gänzlich andere Farbe, wie zum Beispiel rot oder gelb. Sie haben fast die Stärke der reinrassigen Dämonen, aber auch ihren starken Stolz, der oft zu Schwierigkeiten führen kann. Je nachdem was für eine andere Rasse sich noch mit dem dämonischen Blut vermischt hat, haben sie natürlich auch deren Eigenschaften, die guten, wie auch die schlechten. Was auch für die Stärken und Schwächen gilt.
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Geschichte
Halbdämonen haben keine Geschichte als eigenständige Rasse, da sie nicht gemeinsam leben, sondern unter den Dämonen und den anderen Wesen verstreut sind. Beide Möglichkeiten bergen eine Vielzahl von Gefahren und Hindernissen, welche die geringe Zahl der Halbdämonen erklärt. Viele von ihnen werden bereits bei der Geburt getötet, da sie unerwünschte Bastarde sind. Jene von ihnen, die bei den Dämonen aufwachsen, haben es schwer, sich täglich zu beweisen. Aufgrund des artfremden Elternteils sind sie den Dämonen an Stärke und Zähigkeit unterlegen. Um hier zu überleben müssen sie hart kämpfen und nicht selten Konfrontationen aus dem Weg gehen, weswegen sie als feige verschrien sind. Ein Leben unter den Menschen gestaltet sich ebenso schwierig, denn nicht selten fehlt ein Elternteil und/ oder sie sind unehelich und damit ist die Grundlage für ein anerkanntes Leben in der Gesellschaft zumeist schon zunichte.
Rassenbeschreibung
Halbdämonen sind die Nachkommen von Dämon und anderen Wesen. Es spielt hierbei keine Rolle welcher Partner welchen Geschlechtes ist, wobei viele Frauen bei der Geburt eines Halbdämons sterben. Sollte die Mutter der Dämon sein, wird das Kind meist auf den Chaosebenen geboren. Solche Kinder sind selten Ausdruck von Liebe, sondern zumeist das Ergebnis von Schändung seitens der Dämonen. Dämonen sind Wesen einer anderen Ebene und ausschließlich bösartiger Gesinnung, daher dürfte im Blut der Halbdämonen zumindest ein Teil jenes unbestimmten Hasses ruhen. Ein weiteres Merkmal, das sie ihrem dämonischen Blut verdanken, ist ihr Zerstörungswille. Wie auch Dämonen hegen sie das Chaos in sich und in wie weit es vom anderen Teil gezügelt werden kann, ist fraglich. Sie verabscheuen Ordnung ebenso wie Dämonen und ihre Gesinnung neigt zum Chaotischen. Gleichsam verabscheuen sie auch Teufel und werden von diesen als Kinder des Chaos gesehen. Der Kampf ist auch hier kaum abzuwenden und der dämonische Teil verlangt geradezu danach.
Eine weitere Möglichkeit zu einem Halbdämon zu werden, wäre wenn das Geschöpf einen Pakt mit einem Dämon schließt, der die Macht besitzt, Dämonengaben zu vergeben. Der Preis dafür ist allerdings recht hoch. Das Wesen wird ein Werkzeug des Dämonen, ohne freien Willen.
Aussehen
Der dämonische Anteil ihres Blutes zeigt sich auch in Äußerlichkeiten. In welcher Form dies geschieht, variiert sehr stark. Es kann die Hautfarbe oder deren Musterung sein aber ebenso gut nur die Augenfarbe oder auch ein reptilienartiger Schwanz, (Stummel-)Flügel, die Körpergröße, -haltung. Fast nichts scheint ausgeschlossen und meist sind Halbdämonen in diesen Besonderheiten so leicht wie Dämonen zu erkennen.
Junge Halbdämonen können sich meist nur Stück für Stück verwandeln. Es dauert und kostet viel Kraft, bis sie die Verwandlung des ganzen Körpers vollkommen beherrschen.
Das menschliche Altern setzt irgendwann aus bzw. verlangsamt sich sehr stark. Während der Halbdämon selber altert, wird es seine menschliche Hülle nur nach seinem eigenen Belieben. Meist jedoch bleibt die Hülle in einem jungen Zustand.
Fähigkeiten
Halbdämonen sind zwar fähig, Chaosmagie zu wirken, sofern sie auf den Chaosebenen aufgewachsen sind, aber ihnen fällt es schwerer als Dämonen, das Chaos zu bündeln und für magische Zwecke zu nutzen. Sie beherrschen meist nur ein Element, das vom dämonischen Elternteil abhängig ist. Ebenso beherrschen sie die Gabe der Telekinese, um sich untereinander zu verständigen. Im Laufe der Jahrhunderte trainieren sie ihre Kräfte, eignen sich zusätzliche Fähigkeiten an, wie Teleportation, Gestaltenwandlung und die Suggestion der Gedanken. Diese Kräfte sind anstrengend und benötigen sehr viel Übung. Bei der Teleportation können Dämonen von einem Ort zum anderen wandeln und das in Sekundenbruchteilen. Der Halbdämon muss das Ziel sehen oder sehr gut kennen. Wenn er es nicht 'sieht', dann kann es durchaus sein, dass er sich mitten in eine Wand teleportiert und elendig stirbt. Die Wandlung der Gestalt verzerrt ebenso einen Großteil der Energie. Selbst im hohen Alter und mit viel Übung gelingt es auch nicht immer ganz. Die Beeinflussung von Wesen mittels Gedanken gelingt allerdings bei keinem Engel. Selbst bei anderen Wesen ist diese Fähigkeit nicht immer von Erfolg gekrönt, wenn diese zu willensstark sind oder aber einfach zusammenbrechen.
Sollten sie auf der materiellen Ebene aufgewachsen sein, so sind sie nicht fähig, Chaosmagie zu wirken, da es ihnen dort niemand beigebracht haben kann, selbst wenn der dämonische Elternteil anwesend sein sollte.
Der Halbdämon ist einen normalen Menschen körperlich überlegen, auch wenn man es ihm nicht ansieht. Weiterhin ist er schmerzunempfindlicher, kann trotz schweren Verletzungen immer noch agieren. Sie sind die Beherrscher der Dunkelheit. Hier fühlen sie sich wohl und mehr noch, hier können sie sich ganz und gar entfalten. Oftmals sind sie dadurch sehr lichtempfindlich, da sie sich lieber des Nachts fortbewegen.
Der Aufstieg der Halbdämonen
Auch Halbdämonen sind in der Lage 'aufzusteigen', auch wenn dies durchaus sehr selten ist. Es ist immer leichter auf der dunklen Seite zu wandeln, als auf der hellen. Aber es ist dennoch möglich. Für die Halbdämonen ist der 'Aufstieg' mindestens genauso schmerzhaft wie der Fall für einen Halbengel.
Die Zeit bis zu einem Aufstieg ist sehr schwer, denn nicht nur die Persönlichkeit scheint sich in dieser Zeit kurzzeitig zu spalten, auch die Erzdämonen sowie deren anderen Nachfolger werden alles tun, um genau dies zu verhindern. So kann so ein dies durchaus mit dem Tode enden, wenn man sich nicht rechtzeitig in den Schutz der Kirche begibt oder so versteckt, dass man nicht mehr gefunden wird. Verkriecht man sich jedoch in einer der Kirche, sollte der Halbdämon sich bewusst sein, dass seine Schwächen noch immer wirksam sind bis zu dem Tage, wo die Wandlung vollständig ist.
Mit Beginn des Aufstiegs beginnt auch die Zeit der Wandlung. Der Körper, den man vorher hatte in seiner anderen Gestalt, beginnt sich zu verändern. Vor allem weil auch diese Halbdämonen reiner werden, auch von ihrem Körper her. Es treten gefiederte Flügel auf, welche jedoch nicht weiß sind, sondern eher grau oder schwarz, hat der Halbdämon vorher Lederschwingen besessen, so verschwinden diese. Dazu verändern sich ihre Augen, denn sie verlieren den roten Schimmer und sind nur noch einfarbig, sobald sich der Halbdämon beginnt zu wandeln. Bei aufgestiegenen Halbdämonen ist zu beachten, dass ein ursprüngliches Merkmal ihrer früheren Gestalt bleibt, wie etwa die Hörner, Hufe oder gar ein Schwanz, auch wenn die restlichen dämonischen Körpermerkmale vollkommen verschwinden.
Ebenso beginnen sie ihre Kräfte zu verlieren, werden zu dem, was sie am meisten hassten. Sie müssen bei Null wieder anfangen. Ihre Fähigkeit Auren wahr zu nehmen verlieren sie entgültig. Aufgestiegene Halbdämonen können nicht mehr sehen ob Gut oder Böse vor ihnen steht. Sie sind nicht mehr in der Lage nach ihrem Aufstieg Kinder mit ihren Kräften zu zeugen.
Zugang
Diese Rasse ist nach einigen Drachenkämpfen zugänglich.
