Werwolf
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Es gibt zwei Arten der Lykaner… jene, die als solches geboren werden und die Gebissenen. Sie existieren schon seit Anbeginn der Zeit mitten unter uns, auch wenn sie sich meist nicht zu erkennen geben, um ihre Art zu schützen. In vielen Schriften wurden Fälle beschrieben, in denen man das Geheimnis eines Werwolfes lüftete und jene letztendlich bis zur Ermattung durch die Ländereien gehetzt wurden, um ein Blutbad zu veranstalten. Der Großteil dieser Rasse ist kein meuchelndes Volk, denn es ist ihnen möglich selbst in der Gestalt eines Wolfes der Herr ihrer Sinne zu bleiben. Selten verfallen sie in Raserei und können sich danach nicht mehr daran erinnern, wem sie Schaden zugefügt haben. Bewusst würde kein Werwolf einen Zweibeiner attackieren, um seinen Hunger zu stillen und zieht die breite Palette der Waldtiere als Nahrung vor. Wird er jedoch bis zur Weißglut provoziert und in Ecke gedrängt, aus der es keinen Ausweg mehr gibt, verliert er die Kontrolle über sich selbst und dann zählt nur noch töten oder getötet werden.
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Erscheinungsbild
In Wolfsform sprießt auf der einstigen menschlichen Haut dichtes Fell in verschiedenen Farbtönen von grau bis schwarz. Auch braune Vertreter dieser unverstandenen Rasse wurden in den Chroniken der Gelehrten aufgeführt. Die Gliedmaßen nehmen gewaltige Formen an, an denen lange Krallen erkennbar sind. Das menschliche Gebiss wächst zu einer furchterregenden Größe in der Schnauze des Werwolfes an, dessen Reißzähne ohne weiteres die Handspanne eines Menschen erreichen können. Richtet sich das "Tier" auf die Beine, überragt er mit seinen bis zu 3 Metern die Sterblichen meist über ein Drittel. In dieser Form ist es der Art nicht möglich, sich mittels der Handelssprache zu verständigen. Die Augenfarbe in dieser unmenschlichen Form variiert von einem hellgelb bis hellgrün, nimmt aber durchaus einen roten Stich an, wenn man in Rage verfällt.
Eigenschaften / Verhalten
Ohne weiteres können sie ein Alter von 10 Jahrhunderten erreichen und besitzen die Gabe der Regeneration. Selbst abgetrennte Körperteile können wieder nachgebildet werden, doch geschieht es nicht über Nacht, sondern benötigt schon mehrere Jahre. Steht ihnen ein Feind gegenüber, nehmen sie innerhalb von Sekunden ihre Wergestalt an, um die mächtigen Krallen und die langen, scharfen Zähne als Waffe einzusetzen. Die Wandlung selber geschieht durch das Verschieben oder Brechen von Knochen und Muskelfleisch, die je nach Bedarf anschwellen oder sich zusammenziehen. Trotz der vielen Vorteile in der Gestalt des Wolfes und die erhöhte Kraft und Sinneswahrnehmung in Menschenform, ist sein Leben ein Balanceakt. Das Leben als Mensch ist nicht länger das seinige und muss sein Geheimnis um jeden Preis schützen, wenn er nicht gejagt werde will.
Oft sind sie Einzelgänger, um keinen Lebewesen in ihrem Umfeld zu schaden, noch will er, dass er als Wolf gebrandmarkt wird. Er wird seine Wurzeln nicht vergessen oder abschweifen, doch er wird ohne zu fragen seiner neuen Bestimmung folgen, die ein friedfertiges Leben seit der, verhindert. Sie sind bis zu ihrem Ableben die Beschützer allen Lebens auf Erden und werden jeden Untoten, jeden Vampir, jede böse Seele, die nicht einer natürlichen Geburt auf der materiellen Ebene entspringt, ein erbitterter Feind sein. In ihrer durch den Schoß der Mutter gegebenen Form sind sie an sich nicht als Werwolfe auszumachen. Sie gleichen ganz normalen Zweibeinern, wirken aber meist vom Körperbau gestählter und können wie ein Hund die feinen Stimmungswandlungen der Erdbewohner erfassen. Gleichsam verfallen sie kaum körperlichen Gebrechen und erweisen sich als sehr widerstandsfähig. Ganz gleich in welcher Form er wandelt, er sollte sich von Silber fernhalten, um nicht einer Vergiftung zu erliegen.
In der Wergestalt bewegt er sich meist auf vier Pfoten und kann die Vorteile eines hundeartigen Lebewesens voll für sich ausnutzen. Sie sind ausdauernder, schaffen spielerisch weite Distanzen zu überbrücken und nehmen selbst die feinste Witterung eines Tieres oder des Feindbildes auf, um sich an ihren Versen zu heften. Sie sind gewiefte Jäger und verfügen über eine ungeheure Schnelligkeit, Kraft und Geschick. Selbst in der Dunkelheit erlaubt ihnen die Sichtweise des Wolfes ein unbeschränktes Sehvermögen, auch Wachsamkeit und ein überdurchschnittlicher Gehörsinn kann ihnen nachgesagt werden. Sie besitzen eine ungeheure enge Bindung zum Mond, denn seine Phasen scheinen sich auf die Stärke des Wolfes zu übertragen. Zusammen mit ihm nimmt ihre Stärke ab oder zu und bei Vollmond erreichen sie die Blüte ihrer Kraft. Es ist ein Irrglauben, dass sie nur in dieser Nacht die Werform annehmen können. Sie können willentlich ihre Gestalt wandeln.
Ein schreckliches Ereignis bei einem geborenen Werwolf oder die erste Vollmondnacht nach einem Biss löst die Umformung des Leibes in die tierische Gestalt aus und endet meist in einem Blutbad, da sie nicht wissen, was mit ihnen geschieht oder wie sie damit umgehen sollen. Wenn sie Glück haben, befinden sich andere Werwölfe in der Nähe, die ein größeres Unheil unterbinden können. Sie können dank der feinen Nase die Artgleichen erkennen und sammeln sie die Frischlinge nach der ersten Raserei ein, um ihnen Wege aufzuzeigen, wie sie Herr über das Tier werden können und ihnen alle grundsätzlichen Dinge, die sie fortan wissen sollten, beizubringen.
Zugang
Diese Rasse ist nach einigen Drachenkills zugänglich.
